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Macht Euch auf etwas gefasst! – swisspartners – The art of finance

Macht Euch auf etwas gefasst!

Die jüngste Volatilität in Anleihen- wie auch Aktienmärkten ist hauptsächlich auf Worte und nicht auf Taten der Zentralbanken zurückzuführen. Während der kürzliche Anstieg der US-Zinssätze für gewisse Beteiligte überraschend kam (uns eingeschlossen), war er im Gesamtmarkt bereits grösstenteils eingepreist. Nicht erwartet wurde hingegen der ziemlich aggressive Ton der Federal Reserve, die daran festhielt, dass die Unterschreitung ihres Inflationsziels nur vorübergehend sei. Sie sei willig, darüber hinwegzusehen, und ihren Pfad steigender Zinssätze und einer Bilanzreduktion weiterzugehen. Als wäre dies nicht genug, veranlassten jüngste Kommentare der EZB bezüglich Robustheit des europäischen Wachstums Investoren dazu, auch eine Bilanzreduktion der EZB in Erwägung zu ziehen und zu glauben, dass wahrscheinlich auch die Zinssätze steigen werden. Das Tüpfelchen auf dem «i» war die Ankündigung der Bank of England (nach viel hin und her), dass die Zinssätze angesichts des Übertreffens des Inflationsziels steigen könnten. Einige könnten diese jüngste Kommunikation der Zentralbanken als «finanziellen Terrorismus» betiteln.

Das ist unserer Ansicht nach völliger Unsinn – es gibt keinen Suizidpakt unter den Zentralbanken (denn darauf würde dies in etwa hinauslaufen). Vielmehr sollten die Investoren die Kommentare als eine Weihnachtswunschliste sehen. Jeder, der Kinder hat, weiss: Je älter das Kind, desto länger die Wunschliste ans Christkind. An Weihnachten werden aber kaum alle Geschenke der Liste geliefert und es wird Enttäuschungen geben.

 

 

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