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Erhöhte Aktivitäten in rotem Metall und in anderen Rohstoffe – swisspartners – The art of finance

Erhöhte Aktivitäten in rotem Metall und in anderen Rohstoffe

Rohstoffe, namentlich Basismetalle, legten im bisherigen Jahresverlauf starke Avancen hin und bieten einen soliden Ausblick für die nächsten ein bis zwei Jahre. Hauptgründe dafür sind nach oben geschraubte Wirtschaftswachstums-Prognosen, ein tieferer US-Dollar und ein rückläufiges Angebot. Allerdings gibt es auch Anzeichen für eine Stabilisierung der Nachfrage aus China, die sich auf einen Wachstumspfad von 6 bis 7% pro Jahr einzupendeln scheint.

Die Preisavancen einer breiten Palette von Metallen sind es wert, sich einige Gedanken zu machen. Insbesondere zu Kupfer, welches Aufsehen erregte. Denn die Hausse im roten Metall deuten etliche Anleger als Warnsignal, dass sich die Inflation vom tiefen Niveau lösen könnte.

Ein Blick auf die Zinszyklen mahnt uns jedoch, die Anleihemärkte nicht allzu pessimistisch zu beurteilen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Zinsen in den letzten drei Jahrzehnten drastisch gefallen sind, und die US-Zinsen dieses und nächstes Jahr durchaus weiter anziehen könnten. Dies ist aber umsichtig kommuniziert worden, und die Erhöhungen dürften sich in engen Grenzen halten. Die US-Notenbank möchte zwar zu einer Periode normaler Zinsen zurückkehren und dafür ihr Unterstützungsprogramm für Anleihekäufe reduzieren, vielleicht schon in diesem September. Die Anleger sind sich aber ziemlich gewiss, dass die Zinsen höchstwahrscheinlich weiterhin in der Nähe ihres historischen Tiefs verharren werden.

Oft werden wir gefragt, weshalb die Zinsen so tief sind. Dafür gibt es selbstverständlich mehrere Gründe, nicht nur die Auswirkungen der grossen Finanzkrise von 2007/08 und der darauffolgenden Geldschöpfungsprogramme der Notenbanken rund um den Globus. Weitere oft genannte Ursachen sind die tiefe Geburtenrate im Westen, die wachsende Zahl an Rentnern, welche anleihebasierte Anlagen vorziehen, sowie der Einfluss an effizienten Technologien und Just in Time-Angebotsketten.

Einer der wichtigsten Gründe ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass in diversen Branchen zu viele Anbieter um denselben Kuchen kämpfen. Wenn Sie zum Beispiel für ihr Eigenheim einen Handwerker suchen, werden Sie feststellen, dass sich dank den tiefen Zinsen viele kaum profitable Betriebe über Wasser halten. Würde jetzt eine Kreditkrise die Zahl der lokalen Handwerksbetriebe von zehn auf vier schrumpfen lassen, würden wir rasch markante Preiserhöhungen sehen, sobald sich eine Konjunkturerholung anbahnt.

Kurz gefasst denken wir, dass sich die Anleger nicht in falscher Sicherheit wiegen sollten, dass die Inflation noch über Jahre so tief bleiben wird.

 

 

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