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Auf IT-Skills setzen – swisspartners – The art of finance

Auf IT-Skills setzen

Wer im Geschäft bleiben will, sollte neue Methoden und Modeströmungen beobachten und die Konkurrenz stets im Auge behalten. Dies vor allem, wenn der stärkste Mitbewerber plötzlich zu aggressiven Preissenkungen ansetzt, weil er grosse Bereiche seines Herstellungsprozesses automatisiert hat.

Nach den grossen Fortschritten in der Cloud ist das Bewusstsein dafür gewachsen, welche markanten Produktivitätssteigerungen die Technologie bewirken kann. So würde uns nicht überraschen, wenn die Robotertechnologie in nur zwei bis drei Jahren breit angewendet wird.

Dies ist vor allem für den Industriesektor relevant. Viele Konzerne scheinen mehr als willig zu sein, Bildschirme in ihren Fabrikationshallen zu montieren, sofern sie geringe Kosten verursachen und die Ausfallzeiten reduzieren. Wenn nur zwei bis drei führende Industriekonglomerate einer Branche technologisch aufrüsten, dürften viele der kleineren und mittelgrossen Mitbewerber mitziehen.

Den besten Rat, den wir einer Familie mit einem technologisch versierten Nachwuchs geben können ist, ihn dazu anzuhalten, seine IT-Kompetenzen zu fördern. Dies könnte dem jungen Sprössling eines Tages eine prall gefüllte Lohntüte bescheren. Das einzige Risiko besteht darin, dass der Dank dereinst in Form einer unverständlich verschlüsselten Text-Botschaft übermittelt wird.

Herbstsonne und Hochstimmung

Jeder Sommer hat ein Ende, und es kommt der Zeitpunkt, wo die Anleger von ihrem verlängerten Sonnenbad zurückkehren, die Temperaturen abkühlen und die Börsenvolumen sich wieder in Richtung ihrer normalen monatlichen Durchschnitte erholen.

Erste Höhepunkte an den Aktienmärkten beinhalteten in den letzten Wochen einen erstaunlich tiefen VIX (also keine Angst vor diesem Volatilitäts- und Stimmungsindex!), eine Prise Aufwärtsmomentum in den Rohstoffpreisen und ein erfreulich positives Update von Unternehmen beidseits des Atlantiks für das zweite Quartal. Und nicht vergessen: Die USA und Nordkorea haben sich entschlossen, dass ein ausgewachsener Krieg keine Option ist.

Die Liste der Downside-Sorgen ist natürlich ebenso lang und betrifft unter anderem die Frage, ob die Trump Administration ihre Versprechen bezüglich Bürokratieabbau und Steuerreduktion einhalten kann. In Europa erscheinen derweil die Bedingungen für weiteres Wachstum günstig zu sein: Gewisse führende Wirtschaftsindikatoren deuten eine wachsende Aktivität an.

Verwöhnt von Herbstsonne und erfrischenden Brisen bleibt die Frage, wie ein rational denkender Anleger nun agieren soll. Die Antwort fällt nicht leicht, zumal wir tagein tagaus mit so vielen News, Meinungen und Stimmungen konfrontiert sind.

Wir halten es kurz: Die Anleger sollten laufend nach neuen Investmentmöglichkeiten Ausschau halten und bei deren Beurteilung konsequent ihre Auswahlfilter einschalten. So ist es zum Beispiel sehr aufschlussreich, wie leicht ein Managementteam nach wie vor Buchhaltungstricks anwenden kann, um einen kurzfristigen Gewinneinbruch zu kaschieren. Dennoch, wie in den vorangegangenen Konjunkturzyklen ist es sehr schwierig, den freien Cashflow pro Aktie zu frisieren. Wir raten dazu, sich nicht emotional in Bereiche verführen zu lassen, die ein gutes Bauchgefühl vermitteln. Besser ist es, dem einmal eingeschlagenen Kurs mit gebührender Flexibilität treu zu bleiben und stets die Analysefilter anzuwenden.

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