Unternehmensübergaben scheitern selten an Zahlen, sondern an fehlender Vorbereitung, unrealistischen Erwartungen und einem zu engen Blick auf das Unternehmen. Genau hier setzen wir neu an.
Gemeinsam mit Peter Schweighofer, CEO von RED SPEICS, erweitern wir unser Angebot im Bereich Firmennachfolge & -übergabe. Für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet das: frühzeitige Klarheit, realistische Entscheidungsgrundlagen und eine ganzheitliche Begleitung. Von der strategischen Ausrichtung bis zur erfolgreichen Übergabe.
RED SPEICS ergänzt unsere Kompetenz um einen unabhängigen, unternehmerischen Blick auf das gesamte Unternehmensökosystem. So entstehen tragfähige Lösungen
Der richtige Zeitpunkt für eine Nachfolge lässt sich nicht exakt bestimmen, doch der Prozess wird oft unterschätzt. Ideal ist ein Vorlauf von 7-10 Jahren, um das Unternehmen fundiert zu bewerten, Szenarien zu entwickeln und Alternativen zu prüfen.
Bei KMUs bietet sich häufig eine interne Nachfolge durch Familie oder langjährige Mitarbeitende an – vorausgesetzt, Leistungsausweis, Zukunftsvision und Führungseigenschaften stimmen.
Man unterscheidet zwischen altersbedingter und strukturell notwendiger Nachfolge. Altersbedingte Übergaben sind planbarer und emotional einfacher. Strukturelle Gründe – etwa Digitalisierung oder ein Standortwechsel – erfordern dagegen meist rasche Entscheidungen und oft eine externe, objektive Sicht, um den besten Weg zu bestimmen.
Eine Unternehmensübergabe erfolgt meist intern – an Familienmitglieder oder Mitarbeitende. Dabei stehen Erb- und Steuerfragen, Finanzierung sowie oft starke emotionale Faktoren im Vordergrund.
Ein externer Verkauf ist komplexer: Käufer müssen das Unternehmen, die Führung und Prozesse detailliert prüfen und klären, wie die Firma künftig strukturiert wird – Weiterführung, Integration oder Veränderungen.
Auch die Bewertung unterscheidet sich: Externe Käufe sind meist preisorientiert, während bei internen Nachfolgen Kultur, Kontinuität und Erhalt der Arbeitsplätze im Vordergrund stehen. Die Finanzierung verläuft ebenfalls unterschiedlich – extern erfolgt dies eher über Banken oder Eigenmittel, intern häufig über Darlehen des bisherigen Eigentümers. Zudem gilt es zu definieren, wie lange der ursprüngliche Eigentümer beteiligt bleibt oder im Verwaltungsrat mitwirkt.
Da gibt es zwei Aspekte, welche gleichermassen zentral sind, aber komplett unterschiedlich adressiert werden müssen.
Operativ sind viele KMUs durch die Komplexität des Tagesgeschäfts sowie die geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre eingebunden und konnten ihre Prozesse nicht an ein digitales, dynamisches Umfeld anpassen. Statt mit einer Unternehmensbewertung zu starten, sollte zunächst eine Analyse der Markt-, Kunden-, Lieferanten und Wettbewerbsabhängigkeit erfolgen. Grössere Defizite gegenüber Standards oder Konkurrenten sollten vor einer Übergabe gezielt behoben werden.
Emotional geht es vor allem um das Loslassen einer Lebensaufgabe. Zweifel an der Fähigkeit der Nachfolger sowie ein oft emotional überhöhter Unternehmenswert erschweren Entscheidungen zusätzlich.
Gemäss aktuellen Studien (ifo/PwC/UBS) stehen in der DACH-Region jährlich über 100’000 Unternehmen vor einer Nachfolgeproblematik. Heute verzichten viele potenzielle Nachfolger auf die familieninterne Lösung, weshalb häufig ein schneller, oft unstrukturierter Verkauf erfolgt. Gleichzeitig verfügen Käufer dank des grossen Angebots über viele Auswahlmöglichkeiten – Tradition tritt zunehmend hinter rationales Marktverhalten zurück.
Seit dem Wegfall der Credit Suisse zeigt sich in der Schweiz zudem ein Finanzierungsengpass bei Unternehmensübernahmen. Viele Firmen sind mit Anforderungen und Fachbegriffen überfordert, obwohl es primär um eine klar strukturierte Darstellung des Fortbestands geht. Mit professioneller Unterstützung und realistischen Markteinschätzungen lässt sich dieser Prozess jedoch meist erfolgreich meistern.
Im Zentrum steht eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, nicht ein belehrender Berater. Entscheidend sind das Unternehmen und dessen nachhaltiger Fortbestand. Meine langjährige Erfahrung in Restrukturierungen in der Schweiz und den Anrainerstaaten erlaubt es mir, sowohl als externer Beobachter wie auch als operative Interimslösung – inklusive temporärem VR-Einsitz – die Mandanten flexibel zu unterstützen. Voraussetzung ist stets eine klar definierte Zielsetzung und ein transparenter Leistungskatalog.
Durch die Zusammenarbeit mit swisspartners profitiert der Auftraggeber zudem von einem umfassenden Netzwerk – etwa für Steuer- und Nachfolgeoptimierung oder die Bewertung und Strukturierung von betrieblichen Immobilien. So entsteht ein ganzheitliches Unterstützungspaket mit klaren Meilensteinen.
Durch die Zusammenarbeit mit swisspartners profitiert der Auftraggeber zudem von einem umfassenden Netzwerk – etwa für Steuer- und Nachfolgeoptimierung oder die Bewertung und Strukturierung von betrieblichen Immobilien. So entsteht ein ganzheitliches Unterstützungspaket mit klaren Meilensteinen.